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Thema: Microsoft NEWS [Software usw.] !

  1. #11
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    Microsoft hat im November 53 Sicherheitslücken gestopft !

    Microsoft hat am gestrigen Oktober-Patch-Day 53 Sicherheitslücken in Windows, Edge nebst ChakraCore, dem Internet Explorer, Office (inklusive der Office Services und Web Apps), .NET Core, Skype for Business, Azure App Service on Azure Stack, dem Team Foundation Server, Microsoft Dynamics 365 (on-premises) Version 8, PowerShell Core und dem Microsoft.PowerShell.Archive 1.2.2.0 geschlossen.
    Elf der behobenen Fehler stellen eine kritische Gefahr dar, weitere 40 wurden als hochgefährlich kategorisiert und je ein weiterer gilt als moderat bzw. vergleichsweise harmlos.
    In Adobes Flash Player wurde zudem eine schwere Schwachstelle behoben.

    Wer heutzutage erfahren will, welche Sicherheitslücken Microsoft geschlossen hat, muss bei Talos, den Sicherheitsspezialisten von Cisco Systems vorbeischauen.
    Microsofts eigener Security Update Guide liefert nämlich auch weiterhin eine völlig unübersichtliche Auflistung und taugt nur zur gezielten Suche nach Informationen über spezielle Updates oder Produkte.
    Es ist nicht einmal möglich, jene Sicherheitslücken, welche bereits aktiv angegriffen werden, herauszufiltern.

    Neun kritische Speichermanipulationen in den Webbrowsern
    Acht kritische Speicherfehler (CVE-2018-8541, CVE-2018-8542, CVE-2018-8543, CVE-2018-8551, CVE-2018-8555, CVE-2018-8556, CVE-2018-8557 und CVE-2018-8588) wurden in der Chakra Scripting Engine beseitigt, sie bedrohen den Webbrowser Edge sowie die quell-offene Scripting-Engine ChakraCore.
    Ein weiterer kritischer Speicherfehler (CVE-2018-8544) wurde in der VBScript-Engine entdeckt, dieser lässt sich wahlweise für webbasierte Angriffe sowie über Office-Dokumente mit eingebetteten ActiveX-Controls ausnutzen.
    Alle neun Schwachstellen wurden seitens Microsoft als wahrscheinliche Angriffsziele, über die sich Schadcode einschleusen lässt, identifiziert.

    Im schlimmsten Fall kann sich ein Windows-PC bereits beim Aufruf einer entsprechend präparierten Webseite infizieren.

    Angriffe über TFTP-Server und Grafikkomponente
    Auch der Windows Deployment Services TFTP Server, welcher zum Lieferumfang von Windows Server - betroffen sind die Versionen 2008 bis 2019 inklusive der Core-Installationen - gehört, ist für Speichermanipulationen (CVE-2018-8476) anfällig.
    Hier genügt eine speziell gestaltete Anfrage, um beliebigen Code mit erweiterten Rechten ausführen zu lassen.

    Bleibt noch eine kritische Speichermanipulation (CVE-2018-8553) in der Grafikkomponente aller noch unterstützten Windows Versionen bis einschließlich Windows 10 Version 1607 bzw. Server 2016.
    Um diesen Angriff auszulösen, muss der Benutzer dazu gebracht werden, eine speziell gestaltete Datei zu öffnen.
    Beide Schwachstellen wurden von Microsoft als wahrscheinliche Angriffsziele ausgemacht.


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  2. #12
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    Support-Ende für Windows Server 2008 und SQL Server 2008 !

    Am 14. Januar 2020 endet der erweiterte Support für die Windows Server 2008 und 2008 R2.
    Für die SQL Server 2008 und 2008 R2 wird die Unterstützung ebenfalls am 9. Juli 2019 eingestellt.
    Microsoft wird für diese Versionen keine regulären Feature- und Security-Updates mehr anbieten.
    Unternehmen, die Windows- und SQL-Server 2008 und 2008 R2 übergangsweise lokal weiter betreiben möchten, können weiterhin Sicherheitsupdates erwerben oder auf neue Server-Generationen upgraden.

    Der internationale Soft- und Hardwarehersteller Microsoft bietet folgende Optionen für alle Besitzer der betreffenden Server an:

    Option 1: Workloads auf Microsoft Azure migrieren:
    Unternehmen, die noch ein 2008 oder 2008-R2-Server-Produkt nutzen, können ihre Workloads direkt auf Azure migrieren und dabei ihre bestehenden Lizenzen weiterhin nutzen.
    Dies ist natürlich nur dann eine Alternative, wenn die eigenen Daten in die Cloud ausgeladen werden können.

    Option 2: On-Premises-Updates erwerben oder Upgrades vornehmen:

    Einzelne Unternehmen möchten oder müssen weiterhin ihre Workloads im eigenen Rechenzentrum ausführen und benötigen deshalb weiterhin Updates oder Upgrades auf neue Server-Generationen.
    Kunden, die auf Windows- und SQL-Server 2008 oder 2008 R2 setzen, haben die Möglichkeit, auf eine neuere Server-Version upzugraden oder drei Jahre lang erweiterte Security-Updates zu erwerben.

    Weitere Informationen zu den einzelnen Möglichkeiten und dazugehörigen Details sind im Newsbeitrag bei Microsoft zu finden.



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  3. #13
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    Support-Ende: In einem Jahr ist Schluss mit Windows 7 !

    Heute in einem Jahr ist es so weit: Der erweiterte Support für Windows 7 läuft nach fast zehn Jahren aus.
    Sicherheitsupdates gibt es dann nur noch für Unternehmen, die dafür zahlen.
    Bei weltweit noch knapp 40 Prozent Marktanteil sieht derzeit alles nach einer Wiederholung der Ereignisse zum Aus von Windows XP aus.

    In den Fußstapfen von Windows XP
    Auch Windows XP, dessen Support vor knapp fünf Jahren im April 2014 endete, konnte ein Jahr vor der Einstellung noch knapp 40 Prozent Marktanteil auf sich vereinen.
    Und trotz massiver Anstrengungen gelang es Microsoft innerhalb der dann folgenden 12 Monate nicht, den Marktanteil auf unter 30 Prozent zu drücken.

    Auch bei Windows 7 haben zumindest die letzten zwei Jahre nur für wenig Bewegung gesorgt.
    Laut NetMarketShare sank der weltweite Marktanteil auf mit dem Internet verbundenen Systemen lediglich um 23 Prozent von 48 auf 37 Prozent.
    Auch das für mehr als ein Jahr verfügbare kostenlose Upgrade-Angebot auf Windows 10 konnte daran nichts ändern.

    Als bei Windows XP absehbar war, dass insbesondere viele Unternehmen noch nicht auf Windows 7 oder Windows 8 gewechselt haben werden, verlängerte Microsoft deren Support gegen Bezahlung und Vorlage eines Migrationsplanes.
    Bei Windows 7 hat Microsoft diesen Schritt jetzt schon früher angekündigt.

    Auf aktueller Hardware nicht immer lauffähig
    Windows 7 erhält wie Windows 8.1 und Windows 10 zwar derzeit noch Sicherheitsupdates zum monatlichen Patchday, funktionale Updates gibt es allerdings bereits seit dem 13. Januar 2015 nicht mehr.
    Das hat zur Folge, dass aktuelle Hardware schon heute nicht, nur über Umwege oder nur noch eingeschränkt mit Windows 7 zusammenarbeitet.

    Auf Systemen mit AMD Ryzen lässt sich das Betriebssystem von USB-Stick beispielsweise oft nur noch über einen Trick installieren, weil das BIOS der AM4-Platine nur noch USB 3.0 ohne Legacy Support bietet – die Installationsroutine von Windows 7 beherrscht USB 3.0 aber noch nicht.

    Doch auch bei den Sicherheitsupdates gibt es seit zwei Jahren eine Einschränkung: Auf Rechnern mit AMD Bristol Ridge, Ryzen oder Intel Kaby Lake werden sie nicht mehr bereitgestellt.
    Microsofts Begründung: Wenn das Betriebssystem eine Architektur in Ermangelung eines Funktionsupdates nicht mehr unterstützt, erhält es auch keine Sicherheitsupdates mehr.
    Die Abfrage kann allerdings umgangen werden.

    Auch neue Microcode gegen die CPU-Sicherheitslücken Meltdown und Spectre verteilt Microsoft bis heute nur für Windows 10, Rechner mit Windows 8.1 und Windows 7 sind hingegen auf BIOS-Updates der Mainboard-Hersteller angewiesen.
    Auch Windows Server 2008 (R2) ist am Ende

    Parallel zu Windows 7 für Desktop-PCs endet am 14. Januar 2020 auch der Support für Windows Server 2008/2008 R2 für Server.
    Auch in diesem Fall gibt es gegen Bezahlung auf Wunsch maximal drei weitere Jahre Support.
    Neben dem Wechsel auf ein neueres Betriebssystem bewirbt Microsoft in diesem Fall aber auch noch eine andere Option: Die Verlagerung der eigenen Server-Kapazitäten in die Cloud.


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    Microsoft gibt Sprachassistentin Cortana auf !

    Wie der CEO des internationalen Soft- und Hardwareherstellers Microsoft, Satya Nadella, letzte Woche auf dem Campus in Redmond vor mehrere US-Medien bekannt gab, sieht Microsoft die Sprachassistentin Cortana nicht länger als Konkurrenz zu Googles Assistant oder Amazons Alexa und stellt die Entwicklung ein.

    Allerdings wird Cortana laut Microsoft nicht ganz vom Markt verschwinden.
    Als Skill für jeden Abonnenten von Microsoft 365 soll die Sprachassistentin “recycelt” werden, damit diese weiterhin auf den Geräten der ehemaligen Konkurrenz genutzt werden kann.
    Aktuell gibt es bereits eine Integration der Microsoft-Sprachassistentin Cortana auf Amazons Alexa, für Googles Assistant steht diese noch aus.
    Der Vertrieb eigener Cortana-Hardware wird seitens des Soft- und Hardwareherstellers in Zukunft nicht mehr fortgeführt.

    Die Sprachassistentin Cortana wurde im Rahmen der Microsoft-Konferenz “Build” im Jahr 2014 von Joe Belfiore präsentiert.
    Mit der Developer-Preview des Windows-Phone 8.1 war es Nutzern in den USA erstmals möglich, die Beta-Version des Dienstes zu testen.
    Der Name der Sprachassistentin Cortana ist eine Hommage an die von Microsoft veröffentlichte Spiele-Serie Halo.
    In dem besagten Spiel ist Cortana eine künstliche Intelligenz, die dem Spieler zur Seite steht.
    Mit dem Release von Windows 10 war es möglich, Cortana auch auf dem PC zu nutzen.


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    Support-Ende: Internet Explorer 10 erhält ab 2020 keine Updates mehr !

    Bereits im Januar 2016 hat Microsoft den normalen Support für den Internet Explorer 10 eingestellt und auf Windows 7, 8.1 und 10 nur noch Updates für den Internet Explorer 11 und den Browser Microsoft Edge veröffentlicht.
    Gänzlich verschwunden ist der Internet Explorer 10 dadurch aber nicht.

    Da nämlich nicht alle Windows-Versionen den Internet Explorer 11 unterstützen und Edge bei den Desktop-Betriebssystemen nur auf Windows 10 bereitsteht, lebt der Internet Explorer 10 beispielsweise unter Windows Server 2012 und Windows Embedded 8 Standard bei Unternehmenskunden weiterhin fort.
    Damit soll im Januar 2020 endgültig Schluss sein, wie Microsoft nun bekannt gegeben hat.

    Internet Explorer 11 jetzt testen
    Für die beiden Betriebssysteme wird deshalb ab sofort der Internet Explorer 11 über den Microsoft Update Catalog bereitgestellt.
    Im späteren Verlauf des Jahres wird der Internet Explorer 11 dann auch über Windows Update und Windows Server Update Services (WSUS) für alle Versionen von Windows Server 2012 und Windows Embedded 8 Standard angeboten – wann genau, ließ Microsoft aber noch offen.
    Die beiden Betriebssysteme selbst werden von Microsoft noch bis ins Jahr 2023 unterstützt.
    Dennoch weißt Microsoft bereits jetzt darauf hin, dass durch den Umstieg auf den Internet Explorer 11 gleichzeitig auch die Migration auf Windows 10, Windows Server 2016 oder 2019 oder Windows 10 IoT erleichtert werde.
    Sofern Intranet-Anwendungen von Unternehmen noch den Internet Explorer 10 erfordern, solle der „Enterprise Modus“ des Internet Explorer 11 genutzt werden, der diesbezüglich Kompatibilität verspricht.

    Auch gegen Bezahlung keine Updates mehr
    Administratoren sollen bereits jetzt mit dem Test des Internet Explorer 11 beginnen, um für den Umstieg im Januar 2020 gerüstet zu sein.
    Anders als bei Windows 7, dessen erweiterter Support ebenfalls im Januar 2020 endet, wird es selbst für Unternehmenskunden für den Internet Explorer 10 nämlich keine Möglichkeit geben, Updates oder Sicherheitsupdates weiterhin gegen Bezahlung zu erhalten.

    Internet Explorer 10 spielt schon jetzt keine Rolle mehr
    Der Anteil des Internet Explorer 10 an der weltweiten Internetnutzung ist jedoch verschwindend gering.
    Microsoft selbst hat angesichts des ausbleibenden Erfolgs bereits angekündigt, Edge auf Basis von Chromium komplett neu zu entwickeln.


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    "Technisch veraltet": Microsoft warnt vor Internet Explorer !

    In einem technischen Blogbeitrag klärt Chris Jackson, bei Microsoft verantwortlich für die Cybersicherheit, schonungslos über die Gefahren bei der Verwendung des Explorers auf.
    Alternativen nennt er nicht.


    Der Beitrag im im offiziellen Microsoft-Blog heißt „Die Gefahren bei der Verwendung des Internet Explorer als Standardbrowser“.
    Darüber berichtet unter anderem die Webseite "Dr. Windows".

    Jackson schreibt, dass der Internet Explorer technisch vollkommen veraltet sei.
    Und er beschreibt, dass Microsoft jahrelang keine Rücksicht auf Internet-Standards genommen habe.
    Wer heute eine neue Webseite erstellt und sie im Internet Explorer aufruft, der laufe Gefahr, so Jackson, dass sie mit 20 Jahre alten Implementierungen gerendert wird.
    Die Weiterentwicklung des Internet Explorers, Version 11 wurde 2015 beendet.

    Jackson geht noch weiter und stellt fest, dass der Internet Explorer eigentlich gar kein Browser mehr ist, sondern nur ein Kompatibilitäts-Werkzeug.
    Web-Entwickler testen und entwickeln laut Jackson nur noch für moderne Browser und haben den Internet Explorer gar nicht mehr auf dem Schirm.
    Wer ihn noch als Standardbrowser verwendet, laufe Gefahr, die Möglichkeiten moderner Web-Apps nicht ausnutzen zu können.

    Eine Lösung gibt es nicht
    Eine Lösung für das Problem bietet Jackson nicht an.
    Der aktuelle Browser Microsoft Edge wird mit keinem Wort erwähnt, ebenso wenig der Marktführer Chrome oder der Herausforderer Firefox.

    Nachdem Microsoft die Entwicklung des Internet Explorers beendet hatte, ohne mit Edge einen vollwertigen Ersatz zu liefern, sind viele Nutzer zu Google Chrome gewechselt.
    Microsoft kündigte 2018 an, in Zukunft die Chromium-Engine für Edge zu verwenden.
    Dies könnte das Chaos beendet, kommentiert "Dr. Windows".




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